Über mich

Magic
Hobbyzauberer
Trainer fröhlich in der Natur
Naturliebhaber
Asperger Coach bei Autismus Unterricht
Dozent
ADHD Congress
Kongressteilnehmer

So wie du, bin ich in erster Linie bin ich Mensch. Ich mag Menschen und akzeptiere sie, wie sie sind. Dass ich ein guter Zuhörer, mich gut in Menschen einfühlen kann und ihnen helfe, bei Gesprächen die richtigen Worte zu finden, das war mir schon früh bewusst.

So würde ich mein Job eher als Dolmetscher und Coach bezeichnen. Denn oft geht es darum, die richtigen Worte zu finden, um sein Innenleben zu erklären. Denn für viele Autisten fällt das Sprechen schwierig. Viele tun sich schwer, Hilfe anzufordern oder die eigenen Grenzen auszusprechen.

Menschen, welche ausschliesslich eine fremde Sprache sprechen, wird in der Schweiz sofort ein Dolmetscher zur Verfügung gestellt und durch ein Kässeli finanziert (Staat/Verein/Stiftung). Wieso eigentlich nicht bei einer Autistin, einem Autisten, mit Sprachschwierigkeiten? Meine Klient:innen schätzen meine Anwesenheit bei Gesprächen sehr. Sie haben jemanden zur Seite, welcher für sie zusammenfasst, bei Bedarf für sie einsteht und mit ihnen anschliessend das Gespräch nochmals analysiert.

Meine Karriere startete ich in einem Labor der Pharmabranche. Von dort wechselte ich ins Gesundheitswesen und ins Versicherungswesen. 2009 schloss ich das MAS MSG die Fachhochschule Luzern ab und seit 2014 bin ich selbständig. Ich schloss die Ausbildung zum ADHS Eltern- und Kompetenztrainer ab und seit Jahren besuche ich Weiterbildungen zu Autismus. Als Mitglied des Wirtschaftsverband Luzern schätze ich den Kontakt zu Arbeitgeber, welche sehr offen für das Thema Autismus sind. Manchmal gibt es ein Glücksfall und es ergibt sich im Gespräch mit einem herzhaften Arbeitgeber einen Autisten-Arbeitsplatz.

Weshalb ich gerne mit Autisten arbeite?
Es ist das falsche Bild in der Gesellschaft. Autisten können unglaublich liebevoll sein. Die Feinfühligkeit - z.B. was Leid von Menschen und Tieren anbelangt ist beeindruckend. Ihre "Andersartigkeit" zwingt sie zu neuen Lösungen - davon kann die Wirtschaft nur profitieren. Die Wirtschaft zahlt Unsummen für neue, kreative Lösungen für hochgeschulte Theoretiker - und könnte viel sparen, in dem ein paar wenige Autisten befragt. Denn schlussendlich ist die Theorie nur nützlich, wenn sie in der Praxis einen Mehrwert erzielt.

Mit ihrer feinfühligen Art nehmen sie viel wahr, was für andere gar nicht wahrgenommen wird. Und wenn es wichtig ist, hat mancher Autist bereits eine Lösung erarbeitet, bevor ein Problem in der Gesellschaft bewusst ist. Darin steckt innovatives Potential für die Zukunft als Wirtschaftsstandort Schweiz.

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